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Palermo

Palermo
Die eindrucksvolle Kathedrale von Palermo, die sich nach zahlreichen Umbauten
heute in einer Mischung von verschiedensten Stilelementen präsentiert.
Alle Fotos auf dieser Seite: Wolfgang Pruscha

Palermo in Kürze:

  • geographische Lage: an der Nordküste Siziliens, in einer Ebene ("Conca d'oro") zwischen den Bergen Monte Pellegrino und Monte Catalfano
  • Hauptstadt der Region Sizilien und der Provinz Palermo
  • Höhe über dem Meeresspiegel: 14 m
  • Einwohner: 676.000
  • Ausländeranteil: 5,8%
  • Universität: Università degli Studi di Palermo (50.000 Studenten, 2.000 Mitarbeiter)
  • lokaler Feiertag: 15. Juli (Fest der Stadtpatronin Santa Rosalia)
  • Wirtschaft: chemische Industrie, Schiffbau, Metall- und Textilindustrie, Handwerk, Dienstleistungen, Regionalverwaltung, Tourismus
  • Autokennzeichen: PA

Zur besseren Orientierung:

Palermo, Sizilien
Palermo auf Sizilien
Palermo
Die imposante "Porta Nuova", ein Triumpfbogen aus dem 16. Jahrhundert mit ausgeprägten Renaissance-Stilementen.
Aber das allgegenwärtige und überaus lärmende Verkehrschaos lässt wenig Ruhe zur Bewunderung der Schönheiten der Stadt.
 

Was man über Palermo wissen sollte:

Palermo ist eine faszinierende Stadt, aber Glanz und Verfall liegen hier sehr nah beieinander. Die widersprüchliche sizilianische Realität spiegelt sich hier auch für den Touristen sehr deutlich.

Palermo ist der kulturelle, wirtschaftliche und politische Mittelpunkt Siziliens. Die Italiener lieben diese Stadt - oder sie hassen sie. Auch wenn man sich als Tourist nur einen Tag in dieser lebhaften Mittelmeerstadt aufhält, kann man beide Sichtweisen verstehen. Der künstlerische Reichtum der Stadt, die sowohl europäische als auch orientalische Charakterzüge hat, ist beeindruckend. Die Architektur der Stadt weist normannische, barocke, byzantinische und arabische Einflüsse auf. Im Altstadtzentrum drängen sich auf engstem Raum orientalisch anmutende Märkte und barocke Paläste und Kirchen.

Zahlreiche Völker haben hier nacheinander und miteinender gelebt, haben sich Palermo streitig gemacht und haben in den volkstümlichen Traditionen und im Stadtbild ihre Einflüsse hinterlassen. Karthager, Römer, Normannen Byzantiner, Araber, Spanier, Österreicher, Franzosen und Italiener haben die Stadt nach und nach geformt. Palermo ist eine faszinierende Mischung von Kulturen.

Wenn Sie das volkstümliche Palermo kennen lernen möchten, sollten Sie die Stadt zwischen dem 9. und dem 15. Juli besuchen, dann feiern die Palermitaner nämlich eine Woche lang mit einem großen Volksfest ihre Stadtpatronin, die Santa Rosaria, mit prachtvollen Umzügen, Konzerten und einem großen abschließenden Feuerwerk.
Palermo
Das Opernhaus "Teatro Massimo"
Die Stadt ist lebhaft, laut, mitunter hektisch, und wird von einem permanenten Verkehrschaos erdrückt. Auf der anderen Seite spürt man in Palermo deutlich die gelassene, mediterrane Mentalität der Menschen, die alles, auch die bedrückendsten Probleme, geduldig erträgt - mit einer Mischung aus Resignation und Gleichgültigkeit.

Und Probleme hat Palermo mehr als genug. Der von Regeln kaum beeinflusste Verkehr, der die Stadt von den Umgehungsstraßen bis in die Altstadtgassen hinein verstopft, ist eine Plage, die aber von allen als quasi naturgegeben hingenommen wird. Die durch keine Stadtplanung geregelte Betonwüste vieler Teile der Stadt tut ihr Übriges, um das Stadtbild zu verschandeln. Die Abfälle an den Straßenrändern und die nicht selten überquellenden Müllcontainer verbreiten nicht nur in der Hitze des Hochsommers oft einen üblen Geruch.

Und schließlich die Mafia - die man nicht sieht und die viele Palermitaner auch nicht sehen wollen - die man aber spüren kann. Die Mafia, die eine organische Stadtentwicklung seit Jahrzehnten lähmt und die letztendlich verantwortlich ist für die vielen kleinen und großen Missstände dieser Stadt.

Die Reiseführer beschreiben Palermo als eine herrliche Stadt und das ist sie trotz allem auch. Oder besser gesagt: es ist eine herrliche Stadt mit vielen Schattenseiten.
Palermo
Das Theater "Politeama Garibaldi"
Palermo
Der Platz "San Domenico" mit der gleichnamigen Kirche, im Zentrum des Platzes eine Marienstatue

Was man in Palermo sehen sollte:

  • den Dom von Palermo ("La Cattedrale" - siehe Foto oben)
  • das Opernhaus "Teatro Massimo" (siehe Foto oben)
  • den Palazzo Reale (auch "Palazzo dei Normanni" genannt) mit dem Regionalparlament von Sizilien und die angrenzende Porta Nuova (siehe Foto oben)
  • die Quattro Canti, eine Straßenkreuzung im Zentrum
  • den pittoresken Markt "Vucciria"
  • die Piazza Bellini, mit drei Kirchen, darunter die Normannenkirche La Martorana mit einem Zyklus von Goldmosaiken
  • die Piazza San Domenico mit der Barockkirche San Domenico (siehe Foto oben)
  • das Archäologische Museum ("Museo Archeologico Regionale")
  • die Piazza Pretoria mit dem Rathaus, dem Brunnen Fontana Pretoria und der Kirche Santa Caterina
  • das Teatro Politema Garibaldi (siehe Foto oben)
  • den chinesischen Palast ("Palazzo cinese") im Park Parco della Favorita
  • den Botanischen Garten
  • etwas außerhalb der Stadt: das Städtchen Monreale (siehe auch: Die Basilika von Monreale)
Palermo
Die üppige mediterrane Vegetation in den Grünanlagen von Palermo erinnert daran, dass Afrika nicht weit ist.

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