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Der Markusturm in Venedig

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Der Markusturm in Venedig
Der Markusturm in Venedig
Foto:
Janericloebe

Der Markusturm in Kürze:

Die Basis des Turms, die sogenannte Loggia Sansovina Die Basis des Turms, die sogenannte Loggia Sansovina Die Basis des Turms, die sogenannte Loggia Sansovina. Hier ist auch der Eingang zum Aufzug, der zum Glockengeschoss führt.
Foto:
BonBartolomeo

Der Einsturz des Markusturms am 14. Juli 1902:

Die Trümmer des Turms nach dem Einsturz im Jahr 1902 Die Trümmer des Turms nach dem Einsturz im Jahr 1902 Die Trümmer des Turms nach dem Einsturz im Jahr 1902
Foto:
Unbekannter Autor
Der Einsturz des Markusturms, am 14. Juli 1902 um 9 Uhr 47 kam nicht unangekündigt. Schon in den ersten Julitagen wurde ein Mauerriss an der Loggia, der Basis des Turms, bemerkt, der sich in den darauf folgenden zwei Wochen schnell vergrößerte, sich nach oben verlängerte und schließlich die Glockenkammer erreichte. Eilig anberaumte technische Untersuchungen schlossen aber die Gefahr eines Einsturzes aus. Am 12. Juli fielen die ersten Mörtel- und Steinbrocken aus dem Riss. Am 13. Juli war die Situation so kritisch, dass ein Militarkonzert auf dem Markusplatz - allerdings unter dem Protest der anwesenden Menschemenge - vorzeitig beendet wurde. Am 14. Juli wollte die Feuerwehr den Riss genauer untersuchen, brach aber die Untersuchung sofort wieder ab und ließ den Turm und den ganzen Platz, einschließlich aller angenzenden Geschäfte, räumen. Ein Viertelstunde später brach der Turm mit dumpfem Krachen und eine gewaltige Staubwolke verbreitend in sich zusammen. Durch die gerade noch rechtzeitige Evakuierung des Platzes kam niemand ums Leben (außer der Katze des Turmwärters, die den Turm nicht verlassen wollte) und es gab nur einige leicht Verletzte. Noch einige Tage lang lag der Markusplatz und der umliegende Stadtteil unter einer dichten Staubwolke.

Noch am gleichen Abend des Einsturzes beschloss die Stadtverwaltung von Venedig, den Turm "come era, dove era" (wie er war, wo er war) wieder aufzubauen. Ein Jahr später (1903) wurde der Grundstein für den neuen Turm gelegt und im Jahre 1912 konnte der wiederaufgebaute Turm eingeweiht werden.

Die genauen Ursachen für den Einsturz konnten nie ermittelt werden, die damaligen technischen Möglichkeiten waren noch zu begrenzt. Es gibt zwar einige Hypothesen, aber keine endgültige Gewissheit. Die Pfahlgründungen unter dem Turm konnten es nicht gewesen sein (fast alle Häuser, Straßen, Kirchen und Paläste Venedigs wurden auf Millionen von Holzpfählen errichtet, die man in den Meeresgrund gerammt hatte): eine Untersuchung ergab, dass sie inzwischen völlig versteinert und absolut tragfähig waren. Allerdings waren die beim Wiederaufbau getroffenen Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend, so dass fast 100 Jahre später, im Jahr 2008, begonnen wurde, den Turm mit einer Titanumfassung zu sichern.

Der Markusplatz gestern und heute:


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