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Grado

Grado
In der Altstadt von Grado
Foto:
British

Grado in Kürze:

  • Region: Friaul-Julisch Venetien
  • geografische Lage: an der Nordküste der Adria
  • Höhe über dem Meeresspiegel: 2 m
  • Einwohner: 8.400
  • Ausländeranteil: 6,3%
  • Wirtschaft: Tourismus, Fischerei
  • Autokennzeichen: GO
  • Partnerstädte in Österreich: Sankt Lorenzen bei Knittelfeld und Feistritz bei Knittelfeld
  • lokaler Feiertag: 12. Juli (Tag der hl. Ermacora und Fortunato)

Zur besseren Orientierung:

Grado
Am Hafen von Grado
Foto: KF

Was man über die Vergangenheit von Grado wissen sollte:

Schon zur Römerzeit wurde die Stadt als Seehafen der nahegelegenen Stadt Aquileia gegründet und trug damals den Namen Ad Aquas Gradatas. Aquileia war bis zum Mittelalter eins der wichtigsten wirtschaftlichen und religiösen Zentren Norditaliens, was die Stadt und ihren Hafen zu einem beliebten Ziel von Seeräubern, Langobarden und neidischen Nachbarn machte, die sie mehrere Male überfielen und plünderten.

Nach der jahrhundertelangen Herrschaft der Republik Venedig über Grado (bis 1797) fiel Grado zuerst an Österreich, bis es nach dem Untergang der maroden Habsburgermonarchie 1919 endgültig Italien zugesprochen wurde.

Der Tourismus in Grado:

Schon 1854, als von "Tourismus" im heutigen Sinn noch keine Spur vorhanden war, wurden für Gäste in Grado die ersten Umkleide- und Badekabinen aufgestellt und 1892 kam es unter Kaiser Franz Josef I. per Erlass zur Gründung der „Kur- und Badeanstalt Grado“ und der Fischerort wurde zum kaiserlich-königlichen Seebad Grado ausgebaut. Eine neu eingerichtete Bahnlinie nach Wien machten die Stadt eine Zeit lang zur "österreichischen Adria", mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges war es damit allerdings vorbei.

Bald nach dem Ende des Krieges setzte wieder ein reger touristischer Zustrom aus Mitteleuropa ein, der durch den Zweiten Weltkrieg zwar unterbrochen wurde, danach aber stärker als je zuvor wieder einsetzte. Heute stellt der Tourismus, noch vor der Seefischerei, die Haupteinnahmequelle der Einwohner von Grado dar. Neben Italienern sind es vor allem Deutsche und Österreicher, die im Sommer die Strände und die Restaurants der Stadt bevölkern.

Die drei Strände, der Hauptstrand Spiaggia Principale, der Strand Costa Azzurra und der Strand von Pineta, sind durch eine Promenade miteinander verbunden. Der Besuch des drei Kilometer langen Hauptstrandes (hier gibt es den feinsten Sand) kostet in der Zeit von Mai bis September Eintritt. Alle Strände sind gut gepflegt, es gibt dort mehrere Bars, Restaurants und sanitäre Einrichrungen.

Neben einem Thermalbad im Stadtteil Città Giardino gibt es auch ein Kurzentrum, in dem zum Beispiel Sandbäder gemacht werden können.

Alle touristischen Infrastrukturen von Grado sind ausgesprochen familienfreundlich, die Strände sind flach und sauber, was dazu geführt hat, dass die Stadt vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt ist.
Grado
Eine romatische Ecke in der Altstadt von Grado
Foto: Nazzareno Agostinelli

Was man von Grado sehen sollte:

  • die frühchristiche Basilika Sant'Eufemia, eingeweiht im Jahr 579,
  • die Altstadt und der hauptsächlich von Fischern genutzte Hafen von Grado
  • der Parco della Rose, ein Park mit reicher Bepflanzung, einem großen Spielplatz und einem Trimm-dich-Pfad, ist ganzjährig kostenlos, hier befindet sich auch ein großes Zelt mit Bühne, wo im Sommer Konzerte sowie Literatur- und Tanzevents stattfinden,
  • die Lagune mit einer sehr üppigen Tier- und Pflanzenwelt (150 Vogelarten) und zahlreichen Muschel- und Fischarten,
  • hunderte von Inseln der Lagune, die größte davon ist Barbana,
  • die drei kilometerlangen Strände von Grado,
  • 8 km von Grado entfernt: Aquileia, eine große Stadt des römischen Reiches, deren Reste im Freigelände und in zwei Museen zu besichtigen sind, In der mittelalterlichen Kathedrale befindet sich das bedeutendste frühchristliche Fußbodenmosaik Italiens vom Anfang des 4. Jahrhunderts.
Grado
Der Strand Grado Pineta
Foto: F.Giusto

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