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Rundreise durch die Marken

Ancona
Ancona, die Hauptstadt der Region Marken
Foto:  Giacomus

Zur besseren Orientierung:

Senigallia
Am Strand von Senigallia
Foto:  Daniele Sole

Die Marken: nicht nur einladende Badestrände!

Die mittelitalienische Region Marken begeistert durch ihren landschaftlichen Formenreichtum: Die Küstenregionen am Adriatischen Meer mit ihren einladenden Stränden, in Kombination mit Berglandschaften im Landesinneren bieten vielseitige Freizeitaktivitäten für Jedermann.

Wer sich bewegt, sammelt ein; wer stillsteht, vertrocknet“, sagt eine alte italienische Weisheit. Um die Vorzüge der Region bestens auszuschöpfen, empfiehlt es sich also, nicht an einem Ort zu bleiben. Optimal ist eine Rundreise mit dem Auto, da so einerseits die Badeorte an der Küsten besucht werden können, aber auch Zeit bleibt für Ausflüge ins schöne Landesinnere. Ob ins hügelige Hinterland oder um den kleinen authentischen Städtchen einen Besuch abzustatten: die Sehenswürdigkeiten der Region sind zwar nicht vergleichbar mit denen der Weltstädte wie Rom oder Neapel, jedoch beeindrucken die Marken durch Paläste aus dem Mittelalter und der Renaissance, durch alte Klöster, malerische Natur und nicht zuletzt durch ihre hervorragende Küche.
Urbino
Der Palazzo Ducale in Urbino
Foto:  Pietro il Grande

Wie könnte eine solche Rundreise aussehen?

Nach Ankunft am Flughafen Ancona, den Ryanair und Air Dolimiti von Deutschland aus direkt anfliegen, geht es weiter nördlich nach Senigallia (italienisch: Senigaglia). Mit dem Bus, der direkt am Flughafen abfährt, dauert die Strecke nur eine gute halbe Stunde. Die ersten Tage könnten der Entspannung am Strand dienen: der Badeort Senigallia gilt als eines der Hauptreiseziele für Touristen aus aller Welt. Sehenswert ist dort beispielsweise die Rocca Roveresca, eine Festung aus der Renaissance, die ein Museum beherbergt.

In Senigallia sollte man dann einen Mietwagen nehmen, der am besten schon im Vornherein gebucht werden sollte, um sprachlichen Barrieren vor Ort vorzubeugen. Online-Portale für Leih-Fahrzeuge, wie cardelmar.de für Italien, bieten einen optimalen Überblick über die regionalen Angebote.
 
Eine mögliche erste Etappe bei der Reise durch das Hinterland könnte die Stadt Pesaro sein, von Senigallia zu erreichen über den Badeort Fano an der Küsten entlang. Im Nordwesten grenzt der Parco Naturale del Monte San Bartolo an Pesaro an.

Von Pesaro aus weiter ins Landesinnere befindet sich in 36 Kilometer Entfernung die Stadt Urbino mit ihrer wunderschönen, auf einem Hügel gelegenen Altstadt. Diese Studentenstadt weist historisch wertvolle Sehenswürdigkeiten auf, wie beispielsweise den Palazzo Ducale oder das Oratorio di San Giovanni Battista.

Weiter in Richtung Süden erreicht man den Monte Cucco Park, der nach dem 1.556 Meter hohen Monte Cucco benannt ist. Im Inneren des Berges befindet sich eines der umfangreichsten und bekanntesten Karstsysteme der Welt. Die Grotten des Monte Cucco sind insgesamt mehr als 30 Kilometer lang und bis zu 1.000 Meter tief. Auch Wölfe und der durch einige Exemplare vertretene Königsadler haben in diesem Naturpark ihr Zuhause.

Weiter östlich in Richtung Küste liegt Macerata, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie liegt auf einem Hügel zwischen den Flüssen Potenza und Chienti. Auch Macerata bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie Stadtpaläste oder das Sferisterio.

Einen Besuch wert ist auch der Freistaat San Marino, an der Grenze der Marken zur Nachbareregion Emilia-Romagna, weiter im Landesinneren gelegen. Er gilt als die älteste bestehende Republik der Welt.

Wer sich nicht von den Stränden der Adriaküste wegbewegt, hat eigentlich das Beste der Region Marken verpasst!

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