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Wandern in den Dolomiten

In den Dolomiten zu wandern, ist für viele Naturfreunde ein ganz besonderes Ereignis. Die Berge mit ihren außergewöhnlichen Farben sind ein Naturschauspiel, das jedes Jahr viele Menschen anlockt.
Dolomiten
Die Drei-Zinnen-Hütte in den Dolomiten
Foto: Fantasy

Die besondere Faszination der Dolomiten

Die Bergpanoramen sind hier außergewöhnlich schön und beeindruckend. Durch den Kalkstein, aus dem die Berge bestehen, haben sie eine helle Farbe und haben so den Beinamen „bleiche Berge“ erhalten. Luis Trenker hat hier einige seiner Bergfilme gedreht, die die Dolomiten in vielen Ländern bekannt gemacht haben. Aufgrund ihrer Schönheit und Außergewöhnlichkeit hat die UNESCO die Dolomiten 2009 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen.

Welche Regionen gehören zu der Gebirgskette?

Die Dolomiten erstrecken sich über die Provinzen Trentino, Südtirol und Belluno (in der Region Venetien).

Welche Jahreszeit ist für Wanderungen geeignet?

Wer in den Dolomiten wandern möchte, sollte sich im Vorfeld über die klimatischen Gegebenheiten informieren. Je nach Jahreszeit sind sehr unterschiedliche Voraussetzungen vorhanden.
  • Im Sommer herrscht in den Bergen meistens ein angenehmes Klima. Am Tag sind Temperaturen bis zu 25 Grad zu erwarten, in der Nacht ist es angenehm kühl.
  • Bis Anfang Oktober sind die Temperaturen immer noch angenehm, je weiter es jedoch in den Herbst reicht, desto kühler sind die Tage. Außerdem sind dann häufiger Regenfälle möglich, die das Wandern in den Bergen auch gefährlich machen können.
  • Die Winter sind kalt und für Wanderungen ungeeignet. In den Dolomiten fällt in dieser Jahreszeit viel Schnee, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie zu den beliebtesten Skigebieten Italiens zählen. Im Januar sind minus 10 Grad möglich, teilweise kann es auch noch kälter werden.
  • Im Frühling sind Wanderungen ab April oder Mai möglich. Dies hängt allerdings von der Höhe der ausgewählten Strecke ab: Je höher sie liegt, desto später taut dort der Schnee.

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Wo kann man übernachten?

Das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten ist sehr umfangreich. Die ganze Region ist auf den Tourismus eingestellt und sichert sich dadurch ihre wirtschaftliche Existenz. Zu den bekanntesten Orten gehören Cortina D'Ampezzo, San Martino di Castrozza oder St. Ulrich. Hier gibt es zahlreiche Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Hotels, die zum Teil eigene Wanderführer für die Gäste engagieren.

Die Tierwelt der Dolomiten

Die Viehzucht wird in den Dolomiten heute weniger für den Verkauf von Fleisch und Milch betrieben, sie ist vor allem für den Tourismus wichtig. Es ist beeindruckend, die Tiere bei einer Wanderung in den Naturparks aus direkter Nähe beobachten zu können. Da es aber häufig keine Zäune gibt, sollte man gewisse Verhaltensregeln einhalten, wie hier erklärt wird:

Neben Kühen begegnet man aber auch Rehen, Hirschen Gänsen, Eichhörnchen und Murmeltieren. Auch Adler sind nicht selten. Voraussetzung für ihre Beobachtung ist natürlich ein Verhalten, das die Tierwelt  respektiert.
Dolomiten
Die Nordwand der Drei Zinnen erfordert Trittfestigkeit vom Wanderer
Foto:  Pixabay.com © Simon (CC0 1.0)

Verschiedene Wanderstrecken - verschiedene Anforderungen

Die Anforderungen, die die verschiedenen Strecken an die Wanderer stellen, sind sehr unterschiedlich:
  • Urlauber, die bereits trainiert sind, können beispielsweise die Drei-Zinnen-Umwanderung auswählen und an der Auronzohütte auf über 2.300 Meter starten. Die Wanderung dauert ungefähr vier Stunden, was ein gewisses Maß an Ausdauer erfordert.
  • Touristen, die eine leichtere Strecke bevorzugen, können in Moos entlang des Sextner Baches gehen. Hier ist es meistens kühl, da ein Großteil der Wege durch Wälder führt. Dauer: ungefähr 2,5 Stunden.
  • Mehr Erfahrung brauchen die Wanderungen am Toblacher Pfannhorn und am Dürrenstein. Beide sind anstrengend und erfordern drei bis 3,5 Stunden Zeit. Am Dürrenstein mit einer Höhe von mehr als 2.800 Metern ist zudem Schwindelfreiheit empfehlenswert; gegebenenfalls sind unsichere Personen mit einem Seil zu sichern.

Sollte man sich einem Wanderführer anschließen?

Besonders für Wanderer, die noch nicht viel Erfahrung haben oder sich in der Region nicht auskennen, ist es ratsam, Ausflüge nicht alleine zu machen, sondern sich einem Wanderführer anzuschließen. Wer alleine unterwegs ist, sollte eine Person informieren, welche Strecke geplant ist. Kommt es unterwegs zu einem Unfall, kann diese dann vom Hotel aus einen Rettungshubschrauber alarmieren.

Der Vorteil eines erfahrenen Wanderführers liegt unter anderem auch darin, dass er sich mit den Wetterverhältnissen auskennt und Veränderungen am Himmel deuten kann. Apps auf dem Smartphone sind zwar praktisch, da aber das Wetter innerhalb kürzester Zeit umschwenken kann, ist der Wanderführer auf jeden Fall der bessere Begleiter.

Was gehört in den Rucksack?

Auch wenn es morgens, wenn der Ausflug startet, sonnig und warm ist, darf folgendes nicht fehlen:
  • Eine wasserdichte und leichte Jacke
  • Eine passende Hose ist nötig, wenn es zu einem überraschenden Regenguss kommt.
  • Da über Kopf und Hände viel Wärme verloren geht, sind eine Mütze und Handschuhe einzupacken.
  • Um sich bei kleinen Unfällen helfen zu können, ist ein Erste-Hilfe-Paket, wie hier erklärt, sinnvoll.
Dolomiten
Nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Mountainbike sind die Dolomiten gut zu erkunden.
Foto:  Pixabay.com © Simon (CC0 1.0)

Unterkünfte in den Dolomiten:


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