Reise nach Italien - Die schönsten Städte und Regionen Italiens
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Im schweizerischen Teil
des Lago Maggiore

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Die Brissago-Inseln im Lago Maggiore
Die Brissago-Inseln im Lago Maggiore
Text und Fotos: Ursula Wiegand

Der Lago Maggiore in Kürze:

Straßenkarte online des Lago Maggiore
Straßenkarte online
des Lago Maggiore

Mit dem Ausflugsschiff auf dem Lago:

„Lass uns träumen vom Lago Maggiore,“ sang einst Rudi Schuricke. Viele sehnten sich damals nach diesem See, nach Wärme und Bella Italia. Der südliche und größere Teil des Lago gehört tatsächlich zu Italien (das Ostufer zur Lombardei, das Westufer zu Piemont), der kleinere nördliche jedoch zum Schweizer Kanton Tessin. Auch da ist Italienisch die offizielle Sprache und italienisches Flair ist auch im Tessin spürbar.

Da es dazwischen keine Grenzen mehr gibt, bietet der herrlich blaue Lago Maggiore ein grenzenloses Vergnügen. Die Ausflugschiffe fahren unter italienischer Flagge, bedienen aber auch den Tessiner Teil. Für viele Urlauber geht nichts über einen solchen „See-Törn“.

Während die einen schon morgens losfahren, frühstücken andere noch auf den Terrassen, trinken genussvoll ihren Cappuccino und lesen ausgiebig die Zeitung. Am Abend schmecken Risotto und Polenta im Tessin genau so gut wie in Italien, sind aber etwas teurer.

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Locarno:

Locarno
Locarno, mit dem Anleger für Ausflugsschiffe
In Locarno ist das Joggen populär. Viele laufen am Seeufer Richtung Lido. Der Weg führt vorbei an den Gärten Giardini Jean Arp. Die Skulpturen dieses Künstlers, locker auf dem Rasen verteilt, glänzen in der Sonne.

Bestens bekannt ist Locarnos Filmfestival, jedes Jahr Anfang August. Cineasten aus aller Welt rücken dann an und sitzen spätabends vor der Riesenleinwand auf der Piazza Grande, um ihre Stars zu bewundern. Kino unterm Sternenhimmel - das hat was.

Nur wenige Schritte sind es von der Piazza Grande zum Castello Visconteo von 1342. Weiter geht's danach in die verwinkelte Altstadt, zum Shoppen in schicken Boutiquen. Zu bewundern sind das prächtige Deckengemälde in der Chiesa Nuova. Noch weit Älteres besitzt die Kirche San Vittore nahe Locarnos Bahnhof. Sein Schatz sind die im 9./10. Jahrhundert gemeißelten Säulenkapitelle in der Krypta.

Ascona:

Ascona
Ein Blick vom See auf Ascona
Wer sich dem Städtchen Ascona per Schiff nähert, ist sofort von dem Anblick begeistert. Bunte Häuser reihen sich auf der Uferpromenade. Bewaldete Hügel und hohe Gipfel mit Schneekappen bilden den malerischen Hintergrund.

In der Altstadt lenkt ein weißes Haus, die barocke Casa Serodine von 1620, die Augen auf sich. Das absolute Highlight verbirgt sich jedoch in der Kirche Santa Maria della Misericordia: der spätgotische Freskenzyklus, einer der wertvollsten weit und breit. Auf der einen Altarseite ist das Alte Testament dargestellt, gegenüber das Neue. Eine lebhafte Heilsgeschichte tut sich hier auf.

Monte Verità - der Berg der Wahrheit:

Lago Maggiore - Monte Verità
Auf dem Monte Verità
Hier verwirklichten die Aussteiger früherer Jahre ihren Traum. Von 1900-1920 schufen sie auf dem Monte Verità (Wahrheitsberg) oberhalb Asconas, ihr „Elisarion“.

Dort sammelten sich Pazifisten und Revoluzzer, Freigeister und Psychoanalytiker, Maler und Musiker, Dichter und Denker und probten den gewaltfreien Protest gegen das Establishment. Sie errichteten Hütten, bauten Gemüse an und übten das einfache Leben. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Kommune allerdings pleite und zerstreute sich.

Dass dort oben einiges erhalten blieb ist dem deutschen Bankier Eduard von der Heydt (1882-1964) zu verdanken. 1926 erwarb er für 160.000 Franken den Berg samt Inventar und ließ dort von Emil Fahrenkamp ein Hotel im Bauhausstil errichten.

Seine Gästeliste liest sich wie ein „Who is Who“. Der belgische König Leopold, Gustav Stresemann und Konrad Adenauer kamen, ebenso die Künstler Richard Strauss, Paul Klee, Hermann Hesse, Gerhart Hauptmann und Else Lasker-Schüler. Die Tänzerinnen Mary Wigman und Isadora Duncan und viele mehr ließen sich dort inspirieren. In seinem Testament vermachte der Bankier und Kunstsammler den Monte Verità dem Kanton Tessin.

Sie auch: Das Bauhaushotel auf dem Monte Verità

Die Brissago-Inseln:

Der Palazzo Max Emden auf der Isola Grande
Der Palazzo Max Emden auf der Isola Grande
Perfekt zum Erholen sind auch die Brissago-Inseln gegenüber von Ascona (siehe auch das Foto ganz oben auf dieser Seite). Die größere, die Isola Grande, erwarb 1927 der Hamburger Max Emden (1874-1940) von der verschuldeten Baronin Antoinette Saint-Léger und erbaute sich dort einen Palazzo.

Inzwischen präsentiert sich die Insel als traumhaft schöner botanischer Garten mit Bronze-Schönheiten unter Palmen. In dem zum Hotel umgewandelten Palazzo können die Gäste essen, übernachten oder auch heiraten. „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?“ dichtete Goethe und meinte Italien. Auf den Tessiner Brissago-Inseln reifen sie sogar!

Mehr über den Lago Maggiore:

Das aktuelle Wetter am Lago Maggiore:

 
 
 

Besichtigungen, Touren, Aktivitäten am Lago Maggiore:

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