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Die Festung Franzensfeste im Eisacktal

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Die militärische Befestigungsanlage Franzensfeste
Die militärische Befestigungsanlage Franzensfeste, links die Brennerautobahn.
Foto: Llorenzi

Franzensfeste - zur besseren Orientierung:

Straßenkarte online:
Straßenkarte online von Franzensfeste

Entfernungen von Franzensfeste:

Entfernungstabellen Deutschland - Italien

Was man über die Festung Franzensfeste wissen sollte:

Der obere Teil der Festung Franzensfeste
Der obere Teil der Befestigungsanlage Franzensfeste
Foto: Manfred Reich
Diese mächtige Befestigungsanlage im gleichnamigen Ort (Franzensfeste / Fortezza) im Eisacktal (italienisch: Valle Isarco), 15 km entfernt von Brixen, wurde im 19. Jahrhundert unter Kaiser Ferdinand I. von Österreich errichtet und und nach Kaiser Franz I. benannt. Die Festung sollte die so wichtige Nord-Süd-Verbindung über den Brenner militärisch zu sichern. Zwischen 1833 und 1838 waren je nach Jahreszeit zwischen 3.500 und 4.600 Arbeiter beschäftigt, um diesen riesigen Militärkomplex aus Ziegeln, Kalk und Granit zu errichten.

Der obere Teil der Festung mit in den Felsen gebauten Kavernen diente der Lagerung der Munition. 90 Geschütze, die hier aufgestellt werden konnten, sollten dazu dienen, die Verkehrswege im Tal zu kontrollieren und wenn nötig zu bloclieren. Im Talbereich der Festung waren die Kasernen untergebracht, die 1.000 Mann aufnehmen konnten. Eine in den Felsen gebaute ewige Stiege führte mit 433 Stufen vom Talbereich der Festung zu ihrem oberen Teil. Auch ein Militär-Bahnhof gehörte zum Festungsbereich. Die Baukosten der Festung beliefen sich insgesamt auf 2,6 Millionen Gulden (nach heutigem Wert ca. 400 Millionen Euro).

Das Bauwerk blieb jedoch unvollendet und wurde, weder im ersten noch im zweiten Weltkrieg in kriegerische Ereignisse verwickelt. Es diente eher als Waffenlager und in Friedenszeiten reichten 70 Soldaten für den Betrieb.
Der Eingang der Festung
Der Eingang der Festung
Foto: Chesipiero
Was Besuchern auf den ersten Blick als verwirrendes Labyrinth aus Gebäuden, Gängen und Treppen erscheinen mag, war für die damalige Zeit ein logistisches Meisterwerk. Die Festung ist optimal dem Gelände angepasst, hat große Feuerfronten gegen einen Feind, bombensichere Geschützstellungen und Unterkünfte für Menschen und Material. Die einzelnen Festungswerke sind durch Treppen oder Rampen miteinander verbunden, mit einer Innenverteidigung bei der sich die Werke gegenseitig unterstützen können und mit einer mehrfachen Sicherung aller Außentore. Das Bollwerk ist insgesamt rund 85.000 m2 groß. Nachdem Südtirol und damit auch die Festung nach dem ersten Weltkrieg an Italien fiel, wurde sie bis 1942 von den Italienern noch weiter ausgebaut und verstärkt.

Ein Gerücht sagt, dass 1943 die Nationalsozialisten hier eine große Menge Gold gelagert haben sollen. Doch dafür gibt es keinerlei Belege.

Nach dem 2. Weltkrieg hatte die Festung keine Bedeutung mehr und war bis Anfang des 21. Jahrhunderts militärisches Sperrgebiet. Im Jahr 2013 übergab der italienische Staat die Festung dem Land Südtirol, das bereits in den Jahren 2007–2008 die Baulichkeiten öffentlich zugänglich gemacht hatte. Teile der Anlage wurden in den letzten Jahren umgebaut, um Räumlichkeiten für wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen zu bieten. Die Festung kann besichtigt werden.

Praktische Informationen für die Besucher der Festung:

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