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Die Krimis von Veit Heinichen -
Proteo Laurenti ermittelt in Triest

Die Krimis von Veit Heinichen zeigen in jedem Band neue, überraschende Seiten von Triest, das der Autor liebt, deren dunkle Seiten er aber sehr gut kennt und in seinen Krimis schonungslos offenlegt.
Veit Heinichen
Veit Heinichen (2013)
Foto: http://veitheinichen.eu/de

Über den Autor Veit Heinichen:

Veit Heinichen ist 1967 in Villingen-Schwenningen geboren. Nach einem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er als Buchhändler und für verschiedene Verlage. Er war im Jahre 1994 Mitbegründer des Berlin-Verlags und bis 1999 dessen Geschäftsführer. Seit 1997 lebt Heinichen in Triest, wo auch die Handlungen seiner Krimis um Commissario Proteo Laurenti spielen. Seit 2001, als sein Erstwerk "Gib jedem seinen eigenen Tod" erschien, wurden seine Bücher ins Italienische und in acht weitere Sprachen übersetzt.
Veit Heinichen
Veit Heinichen in seinem Haus in Triest.
Der Autor nimmt die Themen für seine Kriminalromane aus den Tageszeitungen.
Foto: http://veitheinichen.eu/de

Veit Heinichen über Triest und über seine Romane:

In einem Interview mit Jörg Steinleitner sagt Veit Heinichen über seine Wahlheimat Triest und die Themen seiner Krimis:

"Kein Ort in Europa verfügt über mehr Grenzen als Triest. Sie ist ein Schnittpunkt Europas, der Übergang zwischen der mediterranen Welt und der des Nordens, des Balkans und Westeuropa, Meer und Berg, Kommerz und Kultur. Dazuhin wurde Triest einst in friedlichem Zusammenleben von über 90 Ethnien geschaffen. Dies ist der Prototyp der europäischen Stadt – auch in vielerlei anderer Hinsicht. Kommissar Proteo Laurenti, der Protagonist meiner Bücher, hat mit all dem zu tun: Schmuggel jeglicher Art, Korruption, Geheimdienste, Menschenschleuserei, Organhandel, Neue Sklaverei..."

Und zum Thema der sozialen Verantwortung des Schriftstellers:

"Der Autor ist immer ein Unterhalter, wenngleich auf höchst unterschiedliche Weise. Es stimmt aber nicht, dass die Beschreibung sozialer Zusammenhänge aus der Mode gekommen ist. Der Roman war schon immer ein brillanter Spiegel seiner Zeit, einer Epoche. Denken wir an „Verbrechen und Strafe“ von Dostojewski zum Beispiel, oder an „33 Augenblicke des Glücks“ von Ingo Schulze, um nur ein Werk der Gegenwartsliteratur zu nennen. Der Autor ist Teilnehmer und Beobachter zugleich. Mich selbst interessiert die Welt, in der ich lebe, über alles. Die Ängste verändern sich seit geraumer Zeit und bestimmen das Handeln der Menschen. Seit vor über zwanzig Jahren damit begonnen wurde, den sozialen Kontrakt immer mehr aufzulösen und sich die soziale Schere immer weiter öffnet, veränderte sich auch das geistige Klima in Europa. Das bleibt nicht ohne Einfluss auf das Individuum. Ein guter Roman weiß davon zu erzählen."

>> Hier das gesamte Interview

Alle bis 2015 erschienen Krimis von Veit Heinichen:

  • Gib jedem seinen eigenen Tod. 2001
  • Die Toten vom Karst. 2002
  • Tod auf der Warteliste. 2003
  • Der Tod wirft lange Schatten. 2005
  • Totentanz. 2007
  • Die Ruhe des Stärkeren. 2009
  • Keine Frage des Geschmacks. 2011
  • Im eigenen Schatten. 2013

Hier können Sie die Krimis von Veit Heinichen bestellen:

Siehe auch:

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