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Home > Italienische Kunst und Kultur > Luchino Visconti
Im Jahr 2006 feierte man den 100. Geburtstag von Luchino Visconti (1906-1976), einem der bedeutendsten italienischen Regisseure, der in seiner "Deutschen Trilogie" eine außerordentliche Sensibilität für die Probleme der deutschen Geschichte und Kultur bewies.

Visconti (Foto links) entstammt einer aristokratischen Familie und das merkt man vielen seiner Filme an. Die Vorliebe für das Schöne und Poetische und eine fast überreiche Filmausstattung sind typisch für ihn. Vom Inhalt her sind seine Filme aber alles andere als aristokratisch. Visconti hat in seinen Filmen eine ausgesprochene Sensibilität für soziale und psychologische Probleme unter Beweis gestellt. Seine Filme sind geprägt von der Einsicht, "dass die alte Welt der Aristokratie unterging, weil an ihrem schönen Glanz nur wenige teilhatten, und dass die neue bürgerliche Demokratie und ihre Moral nur eine Form des schnöden Besitzindividualismus legitimieren." (Bernd Kiefer in: Die Sehnsucht nach dem Schönen. Zum 100. Geburtstag von Luchino Visconti).
Zwischen 1969 und 1972 drehte Visconti drei Filme, die als "deutsche Trilogie" bekannt wurden ("Die Verdammten", "Tod in Venedig" und "Ludwig II"), aus denen eine tiefgehende Kenntnis der deutschen Kultur und der deutschen Geschichte hervorgeht und die alle drei zu seinen Meisterwerken gehören.
Aber seine Filme sind auch von großem Interesse für denjenigen, der Italien und die Italiener besser kennen lernen möchte. Sie zeigen das Land und seine Menschen in ihrer historischen und kulturellen Verflochtenheit, Aspekte die selten so eindringlich zu sehen sind.
Viscontis Filme sind oft sehr lang und nichts für oberflächliche Filmkonsumenten. Sein Film "Ludwig" dauert in der Originalversion ganze 4 Stunden, aber wer sich diese Zeit nimmt, wird Filmgenuss pur erleben - und ein Portrait des sogenannten "Märchenkönigs" sehen, das an psychologischem Tiefgang und historischer Wahrheit (so weit man sich bei dei Figur des Bayernkönigs daran annähern kann) seinesgleichen sucht.

Alle Filme von Luchino Visconti:

  • 1943 - Besessenheit (italienischer Titel: Ossessione)
         nach James M. Cain: Wenn der Postmann zweimal klingelt
  • 1945 - Tage des Ruhms (it: Giorni di Gloria)
  • 1948 - Die Erde bebt (it: La Terra trema)
  • 1951 - Bellissima
  • 1954 - Sehnsucht (it: Senso)
  • 1957 - Weiße Nächte (it: Le notti bianche)
  • 1960 - Rocco und seine Brüder (it: Rocco e i suoi fratelli)
  • 1961 - Boccaccio '70
         nach Boccaccio: Decamerone
  • 1963 - Der Leopard (it: Il Gattopardo)
         nach Giuseppe Tomasi di Lampedusa: Der Leopard
  • 1965 - Sandra - Die Triebhafte (it: Vaghe stelle dell'Orsa)
  • 1967 - Der Fremde (it: Lo Straniero)
         nach Albert Camus: Der Fremde
  • 1969 - Die Verdammten (it: La caduta degli dei)
  • 1971 - Tod in Venedig (it: Morte a Venezia)
         nach Thomas Mann: Der Tod in Venedig
  • 1972 - Ludwig II. (it: Ludwig)
  • 1974 - Gewalt und Leidenschaft (it: Gruppo di famiglia in un interno)
  • 1976 - Die Unschuld (it: L'Innocente)
         nach Gabriele D'Annunzio: Die Unschuld

Die "deutsche Trilogie" von Luchino Visconti:

Die Verdammten (italienischer Titel: La caduta degli dei), 1969.
DVD, 151 Minuten

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Tod in Venedig (italienischer Titel: Morte a Venezia), 1971,
nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann.
Special Edition
2 DVDs, 125 Minuten

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Ludwig II. (italienischer Titel: Ludwig), 1972.
2 DVDs, 247 Minuten

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Die interessantesten Filme von Visconti über Italien und die Italiener:

Bellissima, 1951.
VHS, 115 Minuten

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Rocco und seine Brüder (italienischer Titel: Rocco e i suoi fratelli), 1960.
2 DVDs, 170 Minuten

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Der Leopard (it: Il Gattopardo), 1963,
nach dem Roman von Tomasi di Lampedusa: Der Leopard.
Langfassung - SZ Cinemathek,
DVD, 178 Minuten

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Mehr von und über Luchino Visconti:

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