Reise nach Italien - Urlaub in Italien
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Sich als Reiseblogger selbstständig machen - so funktioniert's

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Reiseblogger - eine romantische Idee?
Die romantische Idee, dass Reiseblogger nur unterwegs sind um die schönen Seiten des Landes sehen, trifft nur teilweise zu, denn Reiseblogger sind auch Unternehmer, die beispielsweise dem Finanzamt regelmäßig Rechenschaft ablegen müssen.
Foto: pixabay.com ©
Irina_kukuts (CC0 Public Domain)
Die Idee, sich als Reiseblogger selbstständig zu machen, ist verlockend. Doch viele digitale Nomaden mit dieser Vision verkennen die Seriosität, die sich dahinter verbirgt. Denn: Reiseblogger zu werden, bedeutet ein Unternehmer zu werden, der mit dem Beschreiben von Reisen und anderen Serviceleistungen rund ums Thema Reisen Geld verdient. Wie von jedem anderen Unternehmer auch, müssen dann Auflagen erfüllt werden – beispielsweise die, die vom Finanzamt in puncto Buchhaltung und Steuer dem Unternehmer auferlegt werden.
Woran ist also zu denken ist, bevor die Karriere als Reiseblogger starten kann?

Die Rahmenbedingungen: Steuern, Buchhaltung und Co.

Die Entscheidung darüber, unter welcher Unternehmensform gebloggt wird, hat auch einen Einfluss darauf, was in puncto Steuern und Buchhaltung zu beachten ist. Wer sich nebenberuflich selbstständig machen möchte, muss lediglich ein Nebengewerbe anmelden, um die Einnahmen, die aus dem Reiseblog resultieren, ordnungsgemäß verbuchen zu können. Wer hingegen ohne festen Job direkt ins Abenteuer Selbstständigkeit springen möchte, muss zumindest ein Kleinunternehmen gründen. Je nach der Ausrichtung des Reisblogs – ob lediglich über Affiliate-Marketing Einnahmen generiert werden sollen oder ob aktiv Reisen zusammengestellt und verkauft werden – kann die Gründung eines Kleinunternehmens ausreichen oder ist die Gründung eines Gewerbes unumgänglich.

Tipp: In aller Regel reicht die Anmeldung zum Kleinunternehmen zum Start in die Welt der Reiseblogger. Dazu muss der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausgefüllt und ans zuständige Finanzamt geschickt werden. Die Unternehmensform hat einen Einfluss auf die Buchhaltungspflicht. So gilt zum Beispiel, dass Kleinunternehmer eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung einreichen können. Andere Unternehmensformen, wie etwa KG, OHG, AG, GmbH sowie GmbH & Co. KG sind hingegen verpflichtet, eine doppelte Buchführung anzufertigen.

Reiseblog oder Reisedienstleister?

Es gibt einen Unterschied zwischen Bloggern und Reisebloggern: Ein Blogger, der über IRGENDEIN Thema schreibt, kann dies von zuhause aus tun. Ein Reiseblogger hingegen muss zunächst auf Reisen gehen, um über die Reise schreiben zu können. Diese Tatsache kann sich auf die inhaltliche Ausrichtung auswirken, die der Reiseblogger mit seinem Blog verfolgt. Grundsätzlich sind beide Varianten eines Reiseblogs denkbar und möglich:

Der Gardasee und die Toskana sind bei Golf-Fans sehr beliebt
Eine Idee wäre z.B.: ein Reiseblog über Italien für Freunde des Golfens!
Foto: pixabay.com © lpegasu (CC0 Public Domain)

Tipp: In vielen Fällen entsteht ein Reiseblog aus der Idee heraus, die Blogs früher einmal hatten – nämlich  eine Art Internettagebuch. Über das Erlebte werden Geschichten verfasst. Nach und nach zeigt sich, dass andere Gewerbetreibende ein Interesse daran haben, einen Link auf dem Reiseblog zu erhalten. So entsteht ein Reiseblog, der via Affiliate-Marketing Einnahmen generiert. Funktioniert das Thema, können weitere Serviceangebote drumherum aufgebaut werden.

Zahlen, Daten, Fakten

Wer als Reiseblogger Geld verdienen möchte, sollte auch daran denken, den Markt zu sondieren, denn Reiseblogger gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, allerdings verfolgen immer mehr Menschen die Idee, auf diese Weise die Welt zu erkunden und gleichzeitig Geld zu verdienen. Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter der Gruppe der Reiseblogger? Die folgenden Angaben geben darüber einen Eindruck (alle Zahlen beziehen sich auf einen Zeitraum von 30 Tagen):

Zum siebten Mal in Folge:
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