Die italienische Küche

Italien und seine Vielfalt an Getränken


Auch das sind gute Gründe für eine Italienreise
Foto: corinnecitterio@pixabay.de

Gutes Essen und typische Getränke - ein Grund für die Beliebtheit Italiens

Italien steht bei deutschen Urlaubern weiterhin hoch im Kurs. 2015 reisten rund 5,5 Millionen Deutsche ab 14 Jahre in das Land, wo die Zitronen blühen (Quelle). Das gute Essen und die landestypischen Getränke sind mit Sicherheit ein Grund dafür. Pizza, Pasta, Risotto – Italien liegt kulinarisch ganz vorn. Vorspeisen wie Caprese und Buscetta oder ein Tiramisu als Nachtisch – für die Italiener ist das Essen ein Stück Kultur und als Urlauber gibt man sich den Genüssen des Landes gerne hin. Und anschließend einen Espresso, einen Grappa oder ein Glas Wein - wer kann da schon widerstehen?
Verschiedene Grappa-Sorten
Verschiedene Grappa-Sorten
Foto: Pvt pauline

Aperitif, Wein und Grappa - zu jedem Essen das Richtige

Doch die Auswahl an landestypischen Getränken auf Wein zu beschränken, wird der Vielfalt nicht gerecht, die Italien bietet. Es gibt allein rund 350 Rebsorten, aus denen die unterschiedlichsten Tropfen entstehen – nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse. So hat jede Region Italiens ihren eigenen unverwechselbaren Wein. Der Vin Santo beispielsweise ist ein beliebter Dessertwein aus der Toskana, während der Schaumwein Prosecco aus Venetien stammt. Der Asti Spumante hat seinen Ursprung im Piemont und wird aus der Rebsorte Muskateller hergestellt. Berühmt ist auch ein Traubentrester – der Grappa.

Vor dem Essen wird in Italien gerne ein Aperitif getrunken. Am bekanntesten ist sicherlich der Aperol. Der Aperol Spritz hat sich inzwischen auch hierzulande zu einem echten In-Getränk entwickelt und ist vor allem im Sommer beliebt. Neben Kräutern enthält der Aperol Orangen und Rhabarber – zusammen mit Prosecco, Mineralwasser und Eis wird er zum Aperitif. Ohne Prosecco heißt er Aperol Classico. Der Campari ist ein weiterer Likör aus Italien, der vor dem Essen als Campari Soda mit Mineralwasser oder Campari Orange mit Orangensaft gereicht wird. Pur trinkt man hingegen den Cinzano Vermouth, den es in fünf Varianten gibt – von extra-trocken bis hin zum fruchtigen Zitronenaroma trifft er fast jeden Geschmack.
Limoncello
Ein Stück Kuchen unnd ein Glas Limoncello (der typische italienische Zitronenlikör)
Foto: Mattia Luigi Nappi

Digestifs - mit und ohne Alkohol

Süß geht es auch nach dem Essen weiter, denn zu den italienischen Digestifs gehören beispielsweise der Limoncello, ein Zitronenlikör, und der ursprünglich aus Mandeln, Aprikosenkernen, Vanille und Gewürzen hergestellte Amaretto. Heute werden seine Zutaten häufig ersetzt und er schmeckt nach Marzipan. Sein Alkoholgehalt liegt zwischen 15 und 30 % vol. – nichts gegen den bereits erwähnten Grappa, der mindestens 37,5 % vol. haben muss.

Nun scheint es fast so, als würde sich bei den landestypischen Getränken Italiens alles um den Alkohol drehen. Dem ist aber nicht so. Früher war Kaffee in Italien ein Modegetränk der Intellektuellen und Kreativen. Heute sind Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato auch in Deutschland auf jeder Restaurantkarte zu finden – kaum einer trinkt in Italien nach dem Essen oder zu einem Stück Kuchen einen Filterkaffee. Espresso gibt es in zahlreichen Varianten, beispielsweise eisgekühlt mit Wasser und Zucker als Caffè freddo oder mit geschäumter Milch als Espresso macchiato.

Um die Vielfalt der italienischen Getränke zu genießen, bedarf es eigentlich keiner Reise in das Land, wo die Zitronen blühen, doch zweifelsohne schmecken all die Köstlichkeiten in der entsprechenden Urlaubsumgebbung doppelt gut.

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