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Home > Städte & Landschaften > Aostatal > Die Region Aostatal
Hier stellt Roland Häfner die faszinierende Bergwelt des Aostatals vor, der Region, in der er schon seit vielen Jahren lebt.


Das Matterhorn (auf Italienisch: "Il Cervino")
fotografiert vom "Lago blue" von Ulrich Schwendke.
Alle anderen Fotos auf dieser Seite: Wikipedia

Das Aostatal in Kürze

Status: Autonome Region mit Sonderstatus
Sprachen: Italienisch, Französisch, "Patois francoprovençal" (lokaler Dialekt)
Einwohner: 126.000
Fläche: 3.263 km² (kleinste Region Italiens)
Hauptstadt: Aosta (34.000 Einwohner)

Die Bergwelt des Aostatals

Das Aostatal beherbergt die höchsten Berge der Alpen. Neben den 20 Gipfeln, die höher als 4.000 m sind, ragen insbesondere der Mont Blanc (4.810 m) der Monte Rosa (Dufour Spitze 4.634 m), das Matterhorn (4.478 m) und schließlich der Gran Paradiso mit 4.061 m hervor.

Die 250 Gletscher des Aostatals bedecken eine Fläche von 120 qkm. Hier ist der Brenva Gletscher besonders hervorzuheben, der auf der Südseite des Mont Blanc bis auf 1.360 m, ganz in der Nähe des Eingangs zum Mont Blanc Tunnels, herabkommt. Weiterhin ist der Miage Gletscher mit einer Länge von 10 km zu nennen, der in einen Gletschersee mündet.


Die Ostseite des Montblanc (Italienisch: Monte Bianco)
vom Segelflieger aus fotografiert.

Wie erreicht man das Aostatal?

  • Von Deutschland kommend fährt man durch die Schweiz am Genfer See vorbei und dann über den Grossen Sankt Bernhard (Gran San Bernardo) oder durch den Tunnel nach Aosta.

  • Wenn man über Mailand kommt, erreicht man das Aostatal von Süden. Es ist sehr beeindruckend, wie sich unvermittelt das Gebirgsmassiv der Alpen aus der Po-Ebene erhebt. Den Monte Rosa, der sehr dominierend ist, kann man schon von weit her sehen.

Was ist das Besondere am Aostatal?

Im Aostatal trifft man auf viel Natur und unberührte Landschaften. Es gibt viele Wanderwege (die allerdings nicht immer gut beschildert sind), wunderschöne Gletscher, Naturparks, reißende Bäche, Wald, Wiesen und Almen. Abgesehen von kleineren Bausünden aus den 60/70er Jahren wird hier, insbesondere in den Seitentälern, der alpenländische Baustil der Region gepflegt: Naturstein, Holz und mit Granit gedeckte Dächer.

Wir vergleichen das Aostatal gerne mit Südtirol. Von der landschaftlichen Vielfalt bietet das Aostatal mit seinen zahlreichen Viertausendern und Gletschern aber einiges, was man in Südtirol nicht findet. Allerdings ist das Wegenetz in Südtirol besser ausgeschildert. Im Aostatal sollte man immer eine gute Karte dabei haben, da oftmals an entscheidenden Stellen eine Richtungsangabe fehlt.

Roland Häfner, der Autor dieses Textes, ist auch Webmaster von www.aostatal.com,
wo Sie viele andere Informationen und Tipps zu dieser schönen italienischen Ferienregionen finden können.

Während man in Südtirol oftmals auf bewirtschaftete Almen trifft, fehlt dies im Aostatal fast völlig (ausgenommen im Juli und August). Es empfiehlt sich daher immer, die Verpflegung im Rucksack mitzunehmen. Es ist halt alles viel uriger und abenteuerlicher!

Einige besuchenswerte Sehenswürdigkeiten


Die Festung Bard

Ein wichtiges Bauwerk am Eingang des Aostatals ist die Festung Bard, die auf einem Felsen eine enge Stelle im Tal beherrscht. Am Fuße der Festung befindet sich der Ort Bard, der - wie auch die Festung - einer kompletten Sanierung unterzogen wurde. Die Wiedereröffnung der Festung fand am 15. Januar 2006 statt. Bard sollte in keinem Besuchsprogramm des Aostatals fehlen.


Die Hauptstadt Aosta

Auf jeden Falle sollte Aosta, die Landeshauptstadt der gleichnamigen Region in einem Besichtigungsprogramm nicht fehlen. Schon die Römer haben die strategische Position am wichtigen Alpenübergang des Großen St. Bernhard genutzt und dort eine Siedlung errichtet. Aus dieser Zeit sind viele Baudenkmäler zu besichtigen. Darüber hinaus verfügt die Stadt über einen schönen intakten historischen Ortskern mit einer großen und ausgedehnten Fußgängerzone. Hier sind viele Geschäfte, Bars und Restaurants anzutreffen, mit dem Flair einer italienischen Kleinstadt. Stadtzentrum ist der Platz Chanoux, wo sich das Rathaus, ein Gebäude aus dem Jahre 1839, befindet.

82 Schlösser und Burgen sind im Aostatal anzutreffen, Diese wurden zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert erbaut und spiegeln die Geschichte dieser Region in sichtbarer und greifbarer Weise wider. Beim Besuch dieser ehrwürdigen Baudenkmäler wird der Name Challant oft erwähnt, eine Adelsfamilie, die vom 12. Jahrhundert an die Geschicke des Aostatals in entscheidender Weise geprägt hat.

Drei Schlösser bzw. Burgen sind besonders hervorzuheben, da sie sich architektonisch wesentlich voneinander unterscheiden. Das Schloss Issogne, in Sichtweite zu Verres, stellt ein gutes Beispiel einer Sommerresidenz dar und steht für das unbeschwerte höfische Leben. Die Innenräume sind mit zahlreichen Fresken ausgestattet. Die Burg von Verres hingegen ist eine Festung, die hoch auf einem Felsen den Eingang des Ayas Tales bewacht. In der Form eines Würfels mit einer Seitenlänge von 30 m und einem quadratischen Innenhof macht sie einen abweisenden Eindruck. Die Burg von Fenis hingegen ist so, wie man sich eine Burg vorstellt: mit zinnenbewehrten Mauern und vielen Türmen stellt sie die schönste und auch besterhaltene Burganlage aus dem Mittelalter dar.


Die Burg Fenis

Im Aostatal gibt es viele Zeugnisse aus der romanischen Bauepoche. Ein wunderschönes Beispiel befindet sich in Arnad. Die Pfarrkirche San Martino geht auf das 11.-12. Jahrhundert zurück. In den Jahren 1950/51 wurden in einer Renovierungskampagne die romanischen Züge wieder ans Licht gebracht: die Apsiden, die Fassade, die interne Struktur und ein schönes gotisches Portal sowie die Fresken aus dem 15. Jahrhundert.

Die sogenannte “Via delle Gallie”, die von Ivrea nach Aosta und von dort zum Kleinen bzw. Grossen Sankt Bernhard führt, wurde von den Römern als Verbindung von Rom bzw. dem Mittelmeerraum mit Nordeuropa geplant. Die ältesten Funde gehen bis auf das 3. Jahrhundert vor Chr. zurück. Im Verlauf dieser antiken Straße gibt es einige Bauwerke, wie z.B. die von den Römern erbaute Brücke in Pont Saint Martin, die in mehr oder weniger gutem Zustand erhalten sind. Die Brücke bei Saint Vincent, die bis zum Jahr 1839 benutzt wurde und vermutlich durch ein Erdbeben teilweise eingestürzt ist, war eine der bedeutendsten Bauwerke der “Via delle Gallie”.

Ein besonders schönes Zeugnis aus vorchristlicher römischer Zeit befindet sich in Pondel am Eingang des Cogne Tales. Ein 56 m hohes Aquädukt, erbaut vor Christus, überspannt den Fluß Grand Eyvia. Ursprünglich für die Weiterleitung von Wasser gebaut, dient es heute als Brücke. Die ganze Konstruktion ist in sehr gutem Zustand. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle und kann hervorragend mit einem Abstecher nach Cogne und in den Nationalpark des Gran Paradiso verknüpft werden.


Im Nationalpark "Gran Paradiso"

Die Walser waren die ersten Bewohner des oberen Lystals (Gressoney Tal). Sie führten ein traditionsreiches Leben und hatten besondere Bräuche und eine eigene Sprache. Ihre Vorfahren waren die Alemannen, ein germanischer Stamm, der im 11., 12. und 13. Jahrhundert das Wallis (daher der Name "Walser") verließ, um sich am Südhang des Monte Rosa niederzulassen und dort kleine verstreute Ortschaften zu gründen.

Im Lystal entstanden deshalb die Walserdörfer Gressoney, Niel (Weiler von Gaby) und Issime. Die alten Häuser, in denen die Walser wohnten, heißen "Stadel". Es handelt sich um typische Gebäude aus Lärchenholz, die auf kurzen pilzförmigen Pfeilern mit hölzernem Stiel und einer großen Steinplatte als Hut ruhen. Dank dieser charakteristischen "Pilze" schützte man das Heu und die Vorräte, die im oberen hölzernen Teil der Stadel aufbewahrt wurden, vor Nagetieren und der Bodenfeuchtigkeit. Einer der ältesten Stadel trägt das Datum 1547. Er befindet sich im Weiler Greschmattò und war früher Sitz des Gerichtshofes und des Gefängnisses.

Text: Roland Häfner, Verres (Aostatal)
roland.haefner@tiscali.it

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Offizielle Tourismusbüros:

Wie ist das Wetter im Aostatal?

Ufficio Informazioni Turistiche Aosta
Tel. 0039 0165 236627
uit-aosta@regione.vda.it

A.I.A.T. Aosta
Piazza Chanoux, 45 - AOSTA
Tel. 0039 0165 33352
info@aiataosta.com

Das Wetter
in anderen Städten Italiens

Siehe auch:

Wintersport im Aostatal
Für alle, die schöne Alpenlandschaften und sportliches Vergnügen schätzen und auf den Party-Trubel anderer Regionen verzichten können, ist das Aostatal genau richtig.

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