Reise nach Italien - Italienische Kunst und Kultur

Umberto Eco

Umberto Eco
Umberto Eco (2010)
Foto: 
Erinc Salor

Über Umberto Eco:

Umberto Eco wurde am 5. Januar 1932 in Alessandria (Region Piemont) geboren. Die Stadt, die Landschaft, der Charakter der dort lebenden Menschen und der Alltag in den dreißiger und den frühen vierziger Jahren unter dem italienischen Faschismus haben ihn stark geprägt und werden an zahlreichen Stellen seiner literarischen Produktion direkt oder indirekt reflektiert.

Von 1949 bis 1954 studierte Eco Philosophie und Literaturgeschichte an der Universität Turin, danach arbeitete er am damals gerade im Entstehen begriffenen italienischen Staatsfernsehen RAI und später (bis 1975) als Sachbuchlektor in dem Mailänder Verlag Bompiani. Seine akademische Karriere begann 1963 als Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation am Polytechnikum in Mailand, seit 1975 arbeitete er schließlich als Professor für Semiotik an der Universität Bologna. Sein 1968 erschienenes Buch "Einführung in die Semiotik" gilt bis heute noch, nicht nur in Italien, als Standardwerk.

Von 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 2016 war er mit Renate Ramge verheiratet, einer deutschen, in Frankfurt am Main geborenen Expertin für Museums- und Kunstdidaktik, mit der er einen Sohn und eine Tochter hatte.

Umberto Eco war auch politisch sehr engagiert und griff häufig in aktuelle politische Diskussionen in Italien ein. Als Medienwissenschaftler kritisierte er häufig die negativen Aspekte und den Missbrauch der sozialen Netzwerke.

Umberto Eco starb am 19. Februar 2016 und wurde nach einer weltlichen Trauerfeier in Mailand beigesetzt.

Über seine literarische Produktion:

Seit seinen ersten in den 1960er Jahren veröffentlichten, kulturtheoretischen Schriften war Umberto Eco als brillanter Autor bekannt, aber sein internationaler Ruhm beruht vor allem auf dem Roman "Der Name der Rose", mit dem Eco 1980 überraschend auch als Romanautor an die Öffentlichkeit trat. Dieser historische Kriminalroman, der im Jahr 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt und ein lebendiges Bild des Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten entwirft, ist gleichzeitig auch ein philosophischer Essay, durchsetzt mit zahlreichen Anspielungen auf das Italien der 1970er Jahre.

Seit diesem literarischen Welterfolg, der 1986 von Jean-Jacques Annaud mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt wurde, schrieb Eco regelmäßig weitere Romane (siehe unten), die in alle Weltsprachen übersetzt wurden.

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Die Romane von Umberto Eco:

www.swarovski.de

Sachbücher / Film:

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