Reise nach Italien - Deutsches Italienportal

"Frag mich nach Sonnenschein"

Kurzbeschreibung des Inhalts des Buchs:

Kein Volk wird mehr belächelt und gleichzeitig beneidet als das italienische. Davon kann Laura, die als Italienerin in Deutschland lebt, ein Lied singen. In ihrer neuen Heimat lernt sie nicht nur eine völlig andere Kultur als ihre eigene kennen, sondern sie wird täglich mit zahlreichen Klischees rund um Italien konfrontiert. Anstatt sich darüber zu ärgern, beschließt Laura eines Tages, daraus Kapital zu schlagen. Kurzerhand gründet sie „Frag mich nach Sonnenschein“, die erste Agentur Deutschlands für italienische Klischees. Nun bringen Laura und ihre Freundinnen italienisches Flair dorthin, wo es gebraucht wird. Dolce vita alla carta? Sicher! Wäre da nicht die Beziehung zu Kindsvater Martin, die aufgrund akuter interkultureller Inkompatibilität auf der Kippe steht…

Über die Autorin:

Dori Mellina, eine echte Italienerin aus dem Gardasee-Gebiet, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in München. Mit „Frag mich nach Sonnenschein“ möchte die Autorin einen humorvollen Beitrag zum besseren Verständnis zwischen dem deutschen und dem italienischen Volk leisten. Der Sonnenschein ihres Lebens ist ihre kleine deutsch-italienische Tochter.

Mein Kommentar:

Meine Lebensgeschichte ist zwar genau das Gegenteil von der der Autorin - sie, eine Italienerin, die in Deutschland lebt und da einen Deutschen geheiratet hat - ich, ein Deutscher, der nach Italien gegangen ist und dort eine Italienerin geheiratet hat. Aber das meiste von dem, was Dori Mellina mit viel Humor und Einfühlungsvermögen für die Schwächen der Deutschen und der Italiener schreibt, kann ich sehr gut nachvollziehen: nicht nur die anfänglichen Schwierigkeiten, im jeweils anderen Land, sondern auch die mehr oder weniger harten Kollisionen, die die Mentalitätsunterschiede in einer "kulturell gemischten" Zweierbeziehung verursachen können.

Dori Mellinas Buch regt häufig zum Nachdenken an, vor allem aber ist es ein sehr vergnüglicher Roman, der mit Scharfsinn in den Abgründen deutsch-italienischen Zusammenlebens gräbt und diese in manchmal urkomischen Szenen des Alltagslebens deutlich werden lässt.

Dann gibt es im Roman allerdings auch noch den Startschuss der "
Ersten Agentur Deutschlands für italienische Klischees" und da gibt die Autorin das Beste von dem, was ihr satirisches Talent hergibt. Ich hege zwar erhebliche Zweifel, ob eine solche Agentur in der Realität, außerhalb der literarischen Phantasie der Autorin, irgendeine Überlebenschance hätte, aber dieser Teil des Buches ist einfach zu amüsant, als dass man sich das Lesevergnügen mit einer solchen, wahrscheinlich "typisch deutschen" Kritik stören lassen sollte.

Unten rechts auf dem Buchdeckel ist "Band 1" vermerkt und das lässt hoffen, dass es von diesem sympathischen Roman noch eine Fortsetzung geben wird. Und wer dieses Buch gelesen hat wird sich einen zweiten Teil sicher nicht entgehen lassen!

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