
Das Nationaldenkmal für
Viktor Emanuel II (Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II), den ersten
italienischen König nach der Nationalen Einheit im Jahr 1860 hat seit seiner
Einweihung im Jahr 1911 die Römer zerstritten. Die einen empfinden es als den
"Altar des Vaterlandes" die anderen als hässlich und pompös. Dieses grandiose
Denkmal aus weißem Marmor hat unzählige Spitznamen: von der "Hochzeitstorte"
über die "Schreibmaschine" zum "weißen Elephanten". In die umgebene Architektur
passt es wie die Faust aufs Auge.

Der von Michelangelo
gestaltete Treppenaufgang zum Rathaus von Rom (Palazzo Senatorio). Dieser Palast
ist Teil einer kleinen römischen Burganlage (Campidoglio), in der es zahlreiche
sehenswerte Stätten gibt.

Der Montecitorio-Palast
wurde 1697 vollendet und beherbergte zunächst den vatikanischen Gerichtshof. Im
Jahr 1871, als die italienischen Truppen Rom erobert hatten, das vorher ganz dem
Papst gehörte, wurde es der Sitz des italienischen Parlaments. Anfang des 20.
Jahrhunderts wurde der Palast im gleichen architektonischen Stil erweitert und
den neuen Bedürfnissen angepasst.

Die 30m hohe,
elegante Marmorsäule der "Colonna di Marco Aurelio" (Durchmesser 3,7m) wurde
180 n.Chr. erbaut. Die 20 Spiralen stellen vor allem die siegreichen Feldzüge
Marc Aurels dar. Die Statue von Marc Aurel wurde 1588 durch die des Apostels
Paulus ersetzt.