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Home > Städte & Landschaften > Abruzzen > Wanderreise entlang der Tratturi
Eine 9-tägige Wanderreise auf den Spuren der Schäfer entlang antiker Viehwege von den Abruzzen bis nach Molise: ein einmaliges Naturerlebnis. Artikel von Michaela Störr.


Unterwegs auf den Tratturi

Die Tratturi in Süditalien sind ein einmaliges Zeugnis europäischer Kultur. Vom Tourismus noch gänzlich unentdeckt und vom italienischen Staat geschützt, bietet diese Wanderreise durch den „Parco dei Tratturi del Molise“ nicht nur ein Naturerlebnis durch unberührte Täler und Landschaften, sondern auch ein historisches Erlebnis auf den Spuren der Hirten, die sich bereits vor über 2.500 Jahren mit ihren Tieren auf Wanderschaft von den Bergen hinab in die Ebene begaben.

La Kooperativa (siehe unten) ist der erste Reiseveranstalter außerhalb Italiens, der diese 9-tägige Wanderreise von den Abruzzen bis nach Molise über 95 Kilometer anbietet. Die Begegnungen mit Menschen, die sich dieser Tradition verbunden fühlen, sind ein wichtiger Bestandteil der Reise. Auf dem Weg passieren die Wanderer Kirchen, Burgen und archäologische Ausgrabungsstätten wie Altilia, einer Stadt des vorrömischen Bergvolkes der Samniten.

Die Tratturi sind ein Wegenetz, die bereits von den Samniten in vorrömischer Zeit für ihre Viehtriebe von den Bergen hinab auf die Weideflächen in den Ebenen Apuliens benutzt wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts ist diese Form des Viehtriebes aufgrund der Industrialisierung langsam ausgestorben. Die 112 Meter breiten Triften jedoch werden bis heute vom italienischen Staat in den Regionen Abruzzen und Molise geschützt und dürfen weder bebaut noch bewirtschaftet werden. Somit ist dieses einzigartige Wegenetz, das ursprünglich aus neun „Hauptverkehrsadern“ bestand, erhalten geblieben. In Apulien sind aufgrund der Besitzverhältnisse nur kurze Teilstrecken begehbar.

1997 wurde der „Parco dei Tratturi del Molise“ ins Leben gerufen, der sich auf über 4.000 Hektar vom Nationalpark Abruzzen bis zum Nationalpark Gargano in Apulien erstreckt. 77 Gemeinden in Molise von der adriatischen Küste bis hin in die Bergwelt des Matese liegen direkt in diesem Park.

Obwohl die drei Regionen Abruzzen, Molise und Apulien bereits EU-Fördergelder zur touristischen Entwicklung der Tratturi erhalten haben, ist das Wegenetz für ortsunkundige Wanderer schwer zu erkunden. Es existieren keine Wanderkarten und kaum touristische Infrastruktur. Nur wer die italienische Sprache beherrscht und vor Ort Menschen kennt, ist in der Lage, die richtigen Wege zu entdecken und die Übernachtungsmöglichkeiten in kleinen Gast- und Privathäusern zu organisieren.

Michaela Störr und Antonio Gargiso von La Kooperativa haben die Reise zu Fuß ausgearbeitet. An Hand von 80 Satelliten-Karten ist es ihnen gelungen, eine Strecke über 95 Kilometer von Viletta Barrea in den Abruzzen bis nach Campobasso in Molise zu begehen. Auf der Reise wird die Gruppe täglich zwischen 15 und 25 Kilometer mit bis zu 600 Höhenmetern zurücklegen. Entlang der Reise passiert die Gruppe grüne Täler und Wälder und kleine, liebevoll restaurierte Bergdörfer mit Gasthäusern und Restaurants. Die Natur ist unberührt und nur an wenigen Stellen sind Zeugnisse menschlicher Zivilisation wie Hauptstraßen oder Klärwerke zu sehen. Es steht auch ein Kleinbus zur Verfügung, mit dem die Reisenden, wenn nötig, eine Teilstrecke zurücklegen können.





Wanderführer ist Antonio Gagiso, dessen Familie aus Molise stammt und der durch mühevolles Befragen der Menschen vor Ort die Informationen über den Park der Tratturi zusammen getragen hat.

Text und Fotos: Michaela Störr
stoerr@lakooperativa.de

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