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Zusammenfassung:
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um
eine Untersuchung über die Fügungen Verb+Adverb meiner Mundart im Vergleich mit
den deutschen Partikelverben. Die Mundart, auf die ich die ganze Arbeit gründen
werde, ist die im Norden von Treviso. Ich möchte klarstellen, dass man die
Anwendung der Partikelverben nur in den oberitalienischen Dialekten feststellen
kann. Aus diesem Grund habe ich die folgende Untersuchung über meine Mundart
angestellt.
Im Laufe dieser Arbeit bin ich auf die Schwierigkeit gestoßen, Arbeiten über
dieses Phänomens im venetischen Dialekt zu finden. Was die analytische
Konstruktion betrifft, ist meine Mundart tatsächlich niemals studiert worden,
und erst in der letzten Zeit bemerkt man ein neues Interesse dafür. Daher habe
ich mich auf einige Arbeiten über das Friaulische beziehen müssen. Hauptsächlich
habe ich dabei eine Untersuchung von Vicario (1997) über die friaulischen
komplexen Verben in Betracht gezogen.
Zuallererst habe ich in dieser Untersuchung die analytischen Verben meiner
Mundart behandelt. Von wesentlicher Bedeutung ist es, ein dialektales
analytisches Verb erkennen zu können, und da das Adverb die Funktion von
verbalen Veränderern oder von Präpositionen übernehmen kann, habe ich einige
Methode aufgezeigt, um diese Fügungen zu erkennen. Danach werde ich kurz die
deutschen komplexen Verben zu behandeln, um soweit möglich einen Vergleich
zwischen den zwei linguistischen Systemen anzustellen.
Als zweiten Schritt habe ich das Thema des Adverbs in Betracht gezogen. Besser
gesagt habe ich die Veränderungen und die Verhaltensweisen sehen wollen, die der
Veränderer jeweils ausübt und übernimmt. Ich habe dabei festgestellt, dass die
Adverbien die Fähigkeit haben, den verbalen Aspekt zu verändern. Es war für mich
wichtig zu sehen, dass der dialektale Veränderer weitere Veränderungen am
verbalen Aspekt vornimmt, die man manchmal auch im Deutschen findet. Weiterhin
können sie eine pleonastische Satzposition besetzen und die Verdoppelung der
Richtung ausdrücken. Dies sind Eigenschaften, die man auch im Deutschen
feststellen kann. Zuletzt habe ich die Satzposition in Betracht gezogen, die das
Adverb jeweils besetzen kann. Auf diese Weise habe ich bemerkt, dass sich keine
Satzergänzung zwischen Verb und Adverb stellen darf.
Der folgende Schritt ist, bestehende Hypothesen über den Ursprung der
analytischen Verben zu überprüfen. Mein Ziel dabei ist zu verstehen, ob die
deutsche Sprache die Entwicklung der Fügung Verb+Adveb meiner Mundart
beeinflusst hat. Es ist fast unmöglich, eine präzise Antwort darauf zu geben,
weil zahlreiche Faktoren ihre Verwendung beeinflusst haben. Auf jeden Fall sind
die wenigen aufgestellten Hypothesen nicht sehr gründlich und sie werden
manchmal oberflächlich begründet.
Als letzten Teil dieser Untersuchung habe ich zwei literarische Werke meiner
Mundart in Betracht gezogen. Es war für mich wichtig, die Veränderungen, die
Verhältnisweisen usw. des Adverbs, die wir im Voraus behandelt haben, in die
Praxis umgesetzt zu sehen. Diese Arbeit hat die Tatsache bestätigt, dass die
analytischen Verben im Dialekt häufig verwendet werden. Was die Verbenkategorie
betrifft, sind es die nicht- transformativen und die permanenten, die keine
analytischen Fügungen bilden. Außerdem habe ich durch diese Untersuchung
bestätigt, dass die häufigsten Adverbien su, do, via und fora sind.
Auf jeden Fall sollte künftig verstärkt mit dem gesprochenen Dialekt gearbeitet
werden, um zu genaueren Ergebnissen zu gelangen.
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