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Die italienische Küche

Italienischer Lifestyle

Was macht dieses Land eigentlich so außergewöhnlich, abgesehen von Sonne, Strand und Kultur?
Die Auslage eines Feinkostgeschäftes in Imola (Emilia-Romagna)
Die Auslage eines Feinkostgeschäftes in Imola (Emilia Romagna)
Foto: AlMare

Die italienische Essens- und Weinkultur:

Bekannt ist Italien vor allem für seine einzigartige Ess- und Weinkultur. Besonders berühmt sind die vielen Pizza- und Pastagerichte, die aus Italien stammen. Doch das Land hat noch viele weitere kulinarische Köstlichkeiten zu bieten. Die Antipasti, das ist das italienische Wort für Vorspeisen, bestehen meist aus Brot, Gemüse, Käse oder Wurst. Auch Meeresfrüchte sind sehr beliebt. Als Primo Piatto (Erster Gang) servieren die Italiener in der Regel Nudel- oder Reisgerichte, als Secondo Piatto (Zweiter Gang) gerne Fisch- oder Fleischgerichte, mit Kartoffeln oder Gemüse als Beilage.

Die Pizza ersetzt dagegen sowohl den ersten wie auch den zweiten Gang, sie ist das einzige "Hauptgericht" der italienischen Küche.

Doch die Italiener verstehen sich auch auf das Zubereiten von Dolci (Süßspeisen). Besonders beliebt sind Tiramisu und Gelato, das italienische Speiseeis. Danach wird oft eine italienische Kaffeespezialität serviert, wie z.B. der klassische Espresso, der Caffè Corretto (Espresso mit Schnaps) oder der Caffé macchiato (Espresso mit etwas Milch). Cappuccino und Latte macchiato (Milch mit etwas Kaffee) trinken die Italiener allerdings nur zum Frühstück.

Italien gehört zu den wichtigsten Weinproduzenten Europas. Der Weinbau und -verkauf ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die klimatischen Unterschiede im Land sorgen dafür, dass in jeder Region andere Weincharaktere entstehen können. Die Weine mit der höchsten Qualität entstammen meist Gebieten mit vulkanischem Boden. Dieser ist nämlich besonders fruchtbar. Ein Beispiel ist der Vino nobile di Montepulciano aus der Toskana. Dieser Wein gehört zu den herausragenden Rotweinen des Landes. Er wurde früher für den Papst reserviert und hat daher auch seinen Beinamen „nobile“, der „Adelige, erhalten.
Mailand: Via Montenapoleone
Die Via Montenapoleone in Mailand - das Mekka der Modefans.
Foto: Tengis Bilegsaikhan

Ein echter Hingucker – die italienische Mode

Auch was die Mode angeht hat das Land viel zu bieten. Vor allem in Mailand bekommen Shoppingbegeisterte schwache Knie. Denn die Hauptstadt der Lombardei ist die Heimat von vielen Edelboutiquen und Shoppingmalls. Die Einkaufsstraßen sind über die ganze Stadt verteilt, am bekanntesten sind wohl die Galleria Vittorio Emanuele II, eine überdachte Shoppingstraße neben dem Dom und vor allem das so genannte Viereck der Mode zwischen den Straßen Via della Spiga und Via Montenapoleone. Dort finden sich zahlreiche Luxusgeschäfte, wie zum Beispiel Giorgio Armani, Gucci, Prada oder Louis Vuitton.

In der Stadt findet man aber auch junge internationale Modemarken wie H&M. Schnäppchenjäger sollten auf jeden Fall eines der zahlreichen Factory Outlets, die es in ganz Norditalien gibt, besuchen. Dort sind ebenfalls die bekanntesten Modemarken vertreten.
Möbel im Landhausstil  Möbel im venezianischen Stil
links: Möbel im Landhausstil - rechts: Möbel im venezianischen Stil
Fotos: Mirabeau / Fotolia

Das italienische Flair für zu Hause

Bei einer Reise durch Italien sieht man zahlreiche alte Villen, die umgeben sind von Zypressen und Olivbäumen, und kleine Städte mit verwinkelten Gassen. Hier spürt man das italienische Flair am besten. Wer seine Wohnung nach italienischem Vorbild einrichten möchte, sollte sich jedoch vorher die Frage stellen, welchem italienischen Stil er folgen möchte. Ein Klassiker ist der rustikale Stil, der vor allem die ländlichen Gegenden der Toskana prägt. Bezeichnend für diesen Stil sind Landhausmöbel, die in der Regel aus natürlichen Materialien gefertigt werden. Das wichtigste Material ist Holz, für mediterrane Möbel wird gerne das robuste Teakholz verwendet.

Wer es eher elegant mag, sollte den edlen venezianischen Stil wählen. In Venedig ließen in den vergangenen Jahrhunderten viele reiche Italiener ihre prachtvollen Ferienvillen erbauen. Für diesen Stil sollten die Wände in einer Farbe in verschiedenen Lagen gestrichen werden. So bildet sich das für venezianische Villen typische Farbenspiel. Es soll den Effekt von poliertem Marmor imitieren. Passend dazu sollte die Wohnung mit hochwertigen Möbeln mit glatten Oberflächen eingerichtet werden.
www.swarovski.de

Bücher über die Italiener - von Goethe bis Umberto Eco:

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