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Größe / Lage des Landes:
Die Basilikata liegt in Süden Italiens und hat Zugang zu zwei Meeren: Im Süden und im Westen.
Sie grenzt im Osten an die Region Apulien, im Süden an Kalabrien und im
Nordwesten an Kalabrien.
Sie ist mit etwa 9.990
km² eine der mittelgroßen Regionen Italiens. Name:
Bei den Römern hieß die Region Lucania. Im Mittelalter wurde sie
von Byzanz erobert, die als Spitze der Verwaltung einen so genannten
Basilikós einsetzten. Der traditionelle Name Lucania wurde
1932 von Mussolini wieder aufgenommen, seit 1945 heißt die Region offiziell
Basilikata. Die Begriffe Lukanien / lukanisch werden aber noch heute für das
Gebirge benutzt, das die Region durchzieht. Bevölkerung:
Mit 606.000 Einwohnern ist sie eine sehr
bevölkerungsarme Region. Sie ist auch die mit der geringsten Bevölkerungsdichte
Italiens: 61 Einw./km2 (Italien: 196 Einw./km2). Zwischen 1950 und 1970 hat die
Region etwa ein Drittel der Bevölkerung durch Auswanderung verloren, seit 1870
insgesamt etwa 700.000 Männer und Frauen. Landschaften:
Die Basilikata ist eine sehr gebirgige und waldarme Region (47% der Fläche sind
Berge, 45 % Hügel). Die Küste im Westen (nur 15 km) am Tyrrhenischen Meer ist
felsig und steil; der etwa 35 km lange Küstenstrich am Ionischen Meer ist flach
und lädt zum Baden ein.

Das Wappen der Region Basilikata Klima:
Durch den begrenzten Einfluss des Meeres ist das Klima der Region eher
kontinental, vor allem im Landesinnern. Der Sommer ist heiß wie überall im Süden
Italiens, mit Temperaturen bis zu 40 °C oder mehr, der Winter kann dagegen
sehr kalt und hart sein: in Potenza (819 m ü.M.) sinken dann die Temperaturen
leicht unter 0°, manchmal auch bis zu -10°, in den Bergregionen auch noch
tiefer. Die wichtigsten Städte der Basilikata:

Ansicht der Stadt Matera

Die so genannten "Lucanischen Dolomiten"

Das BasentoTal
Wirtschaft: Die Basilikata ist die ärmste und wirtschaftlich
zurückgebliebenste Region Italiens. 20% der Bevölkerung leben von der
Landwirtschaft (der italienische Durchschnit beträgt 8%). Die industrielle
Struktur ist geprägt durch kleine und mittlere Betriebe, vor allem im Textil-
und Lebensmittelbereich. Der einzige Großbetrieb ist ein FIAT-Werk in Melfi, das
mit staatlichen Subventionen dort angesiedelt wurde. Bis heute verfügt die
Region über keinen Flughafen. Eine große Hoffnung der Region sind die Erdöl-
und Erdgaslager, die in der letzten Zeit entdeckt wurden.
Urlaub in der Basilikata:
Architektonische, archäologische und künstlerische
Sehenswürdigkeiten und die unberührte Natur machen die Region zu einem lohnenden
Reiseziel. Auch die Produkte des lokalen Handwerks, die Gastronomie und die
Weine der Region laden die Touristen zum Verbleiben ein. Mehr dazu finden Sie
auf diesen Internetseiten:
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