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Italienische Geschichte
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Über das dunkelste Kapitel der deutsch-italienischen Beziehungen.
![]() Benito Mussolini und Adolf Hitler: in dieser Pose sahen sich beide gerne.
So wie auf dem Foto oben sahen sich Hitler und Mussolini gerne: stolz, herrisch und
gebieterisch über die Massen blickend, die ihnen begeisternd zujubeln und ihnen blind gehorchen.
Der Faschist Mussolini und der Nationalsozialist Hitler hätten gerne die Welt unter sich aufgeteilt. Am Anfang segelte Hitler im Windschatten Mussolinis, er bewunderte ihn und versuchte, ihn nachzuahmen. Am Ende war es Mussolini, der zu Hitler aufblickte und von dessen Erfolgen zu profitieren versuchte. Beide verband eine Partnerschaft, die auf persönlicher Ebene konfliktgeladen und dramatisch verlief und auch so endete. Unendliches Leid für das deutsche, das italienische und für viele andere Völker der ganzen Welt waren die Konsequenzen aus dieser unheiligen politischen Allianz. Die Parallelen in der Geschichte Deutschlands und Italiens
Bei allen Unterschieden weisen die deutsche
und die italienische Geschichte auch sehr viele Parallelen auf:
Mussolini und Hitler: Partner und Konkurrenten
Als Mussolini 1922 mit seinem
"Marsch auf Rom" die Macht in Italien übernahm, steckte die Bewegung Hitlers in Deutschland
noch in den Kinderschuhen. Hitler bewunderte Mussolini,
ein Jahr später wollte er mit einem Putsch in München
und einem anschließenden "Marsch auf Berlin"
Mussolini nacheifern. Der Putsch scheiterte und dies trug
dazu bei, dass Mussolini Hitler anfänglich in einer
etwas arrogant herablassenden Weise betrachtete.
In den 1920er Jahren stand Mussolini Hitler also noch relativ skeptisch
gegenüber und auch dessen Rassentheorie teilte er anfangs noch nicht.
![]() "Der große Diktator". Links: Charlie Chaplin in der Rolle von Adolf Hitler, rechts: Jack Oackie in der Rolle von Benito Mussolini Hitler und Mussolini ohne Maske: "Der große Diktator" von Charlie Chaplin
Die Szenen, in denen das Treffen
zwischen Hitler und Mussolini geschildert werden,
gehören zweifellos zu den stärksten dieses auch heute
noch sehenswerten Films. Chaplin, der die Rolle Hitlers spielte, hat die
Figur, ohne ihren bedrohlichen Charakter
zu verharmlosen, der absoluten Lächerlichkeit
preisgegeben und Jack Oakie in der Rolle des Mussolini
steht ihm um nichts nach. Das ganze Imponiergehabe der
beiden wird schonungslos demaskiert und lächerlich gemacht. Chaplins Botschaft
- während des zweiten Weltkriegs - war: Lasst euch nicht von der Fassade blenden, Hitler und
Mussolini sind keine Schicksalsmächte, sie sind schlagbar!
Das tragische Ende (1): Hitler befiehlt die Besetzung Italiens
Als Enttäuschung, Verzweiflung und Erschöpfung in Italien
1943 schließlich zum Sturz Mussolinis und zum
Waffenstillstand mit den Alliierten führten, reagierte
Hitler in der für ihn typischen Art: Wer nicht mein
Freund ist, ist mein Feind! Obwohl ihn mit der Person
Mussolini bis zum Ende noch eine gewisse
freundschaftliche Beziehung verband, entlud sich jetzt
seine ganze Wut über den italienischen
"Verrat": Wenn nicht Liebe, dann eben Hass.
Hunderttausende von italienischen Soldaten wurden
gefangen genommen und nach Deutschland in KZs oder zur
Zwangsarbeit geschickt. Auch die "Repubblica Sociale
Italiana", das restliche Norditalien, das unter
Mussolini gezwungen war, Hitler die Treue zu halten,
behandelte dieser mit der Arroganz des Besatzers, der die
Besetzten demütigt, wo er kann. Enttäuschte Liebe macht grausam.
Das tragische Ende (2): Hitler befiehlt die Zerstörung Deutschland
Kampf bis zum Ende, das war Hitlers Losung. In den letzten Wochen des
Krieges, als die Alliierten bereits auf deutschem Boden standen, befahl
Hitler die Taktik der "verbrannten Erde" und
erklärte im Kreis der engsten Vertrauten:
"Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein. Es ist nicht notwendig, auf die Grundlagen, die das deutsche Volk zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil, es ist besser, selbst diese Dinge zu zerstören. Denn das deutsche Volk hat sich als das schwächere erwiesen (...). Was nach diesem Kampf übrig bleibt, sind ohnehin nur die Minderwertigen, denn die Guten sind gefallen".Zuerst die Italiener und dann die Deutschen selbst hatten bewiesen, dass sie es nicht würdig waren, den Krieg zu gewinnen. Die Zerstörung der italienischen und vor allem der deutschen Städte ist nicht nur das Werk der alliierten Bomber gewesen, es war vor allem das Werk Hitlers und seiner absurden Rassentheorie. Wenn Sie mehr über Benito Mussolini und Adolf Hitler wissen wollen:![]() Mussolini: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Giovanni de Luna 160 Seiten, Verlag: rororo bei Amazon bestellen ![]() Kurze Geschichte des italienischen Faschismus von Brunello Mantelli 192 Seiten, Verlag: Wagenbach bei Amazon bestellen Alle Seiten über die Geschichte Italiens:Kostenloser Newsletter:Inhaltsverzeichnisse (über 650 Seiten): |
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